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Was läuft da in DE alles falsch?

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Ich bin gerade noch etwas irritiert was da am Morgen auf meiner privaten Facebok Seite los war. Ich hatte wie schon so oft ein Foto vom Flughafen Frankfurt gepostet, wie schon öfters. Dieses Mal allerdings verdeckte eine „Irische „ Maschine den ungestörten Blick auf das Vorfeld. Wie so oft war es diesmal keine KLM, TUI, DELTA, oder wie zu früheren Zeiten ne Airberlin oder Niki.

Nein es war die von mir zu „Hartz IV Airlines“ getaufte Fluggesellschaft welche sich seit kurzem von den kleineren lokalen Airports zu den grossen verändert. Und weiterhin ihr irisches Geschäftsmodell betreibt um die Menschen für 9,99€ zum Ballermann zu fliegen.

Die Rückmeldungen waren im grossen ganzen von meinem Begriff „Hartz IV Airlines“ wohl nicht angetan. Doch ich steh dazu.

Schliesslich betreibt diese Airline aus meiner Sicht Schindluder mit seinen Mitarbeitern. Ein jeder hat es schon mitbekommen: Die Piloten werden über eine seperate irische Firma angestellt, melden dafür hierzulande ein „Gewerbe“ an und fliegen dann „im Auftrag“ der FR durch Europa. Hmmm. Spart sich die Airline schon mal Sozialabgaben wie Krankenkassenbeiträge, Versicherungsbeiträge all das geht dann von den „Einnahmen“ der Piloten weg. Man nennt das auch „Scheinselbstständig“. Fehler im System: Ist der Pilot „krank“ und muss daheim bleiben, verdient er kein Geld. Nicht gut. Und Nister O´Leary hat schon wieder Geld gespart Nun wird es aber wieder Leute geben die da behaupten: Es zwingt ihn ja keiner. Nun sicherlich. Die meisten sind weiterhin auf der Suche nach guten Jobs in der Branche. Dabei muss der Pilot aber auch seine Lizenz halten. Was auch bedeutet: Wenn er nicht fliegt und minimum X Stunden in der Luft im Einsatz ist, verliert diese auch sehr schnell. Ein Teufelskreis.

Auch das Kabinenpersonal. Fast nur junge Leute die neben dem Studium arbeiten, oder die Zeit bis zur Uni oder der nächsten Ausbildung überbrücken wollen. Auch hier wird nach Bereichen im Mindestlohn gezahlt, wer keine Umsätze im Bordverkauf erzielt welche die Vorgaben erfüllen, ist bald weg vom Fenster.

Wenn die Bahnfahrt zum Airport teurer ist, als das Ticket nach Palma, dann läuft was schief. Vor allem was dann Airlines auf dem europäischen Festland betrifft. Airberlin hat zwar seine PLC in England angemeldet, aber die Mitarbeiter waren bei Airberlin direkt angestellt, nach „deutschem“ Recht. Gleiches gilt für viele andere Airlines, welche in den letzten Jahren die Segel gestrichen haben. Nicht weil sie schlecht waren. Nein, die haben ihre Mitarbeiter fair bezahlt, haben hier ihre Steuern bezahlt und damit konnten sie die Preise der Iren nicht unterbieten.

Ähnliches erlebt man auch hier in den Städten. Alle wundern sich über den Einheitsbrei von Shops in Foren und Fussgängerzonen. Echte Bäcker und Metzger verschwinden von der Bildfläche. Weil der gemeine Mitteleuropäer sein Brot und Fleisch aus der Kühltheke beim Discounter holt. Wenn man dann noch die Fachgeschäfte der anderen Branchen verschwinden sieht, weil fast alle nur noch in der „Bucht“ oder im „Amazonas“ kauft, weiss man auch, das dies nicht okay ist. Klar hab ich auch da schon mal was bestellt. Meine neuen Spiegelreflexkameras und Objektive habe ich aber immer im lokalen Handel gekauft. Support your local shop!

Tja, das Sterben wird auch in der Luftfahrt weitergehen. Schon jetzt macht auch aufgrund der hohen Kosten hierzulande die Lufthansa Tochter Eurowings Miese. Germania ist neulich insolvent gegangen. Hauptsache Billig. Und am Flughafen wundert sich der Passagier das der Ckin bei RyanAir 55€ kostet. Und der Koffer ist auch nicht kostenlos. Gilt auch für andere „Discountairlines“

Die Greta findet das bestimmt gut. Je mehr Airlines platt gehen, desto weniger fliegt man. Fliegt nur weiter billig. Zahlt alles extra. Und mehr fürs Taxi zum Flughafen als für den Flug.

Wie viele Geschäftsleute haben in den letzten Jahren aufgeben müssen, wie viele haben dadurch Jobs verloren. Und das weil irgendwo alles billig sein muss.

Es gibt ja dieses „Magische Dreieck“:

  • gut + schnell = teuer

  • gut + günstig = langsam

  • schnell + günstig = minderwertig

Hier ist in den wenigen Worten alles beschrieben.

Noch ein Satz zu „Hart IV“ Airlines. Ich will keinem Empfänger solcher Leistung hiermit diskreditieren. Ich wollte damit nur sagen: Warum ist Geiz immer noch so geil?

Das nur nebenbei.

 

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Zwischenfazit Malle 2019

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Etwas mehr als die Hälfte des Mallorca Spontan Urlaubs ist nun vorbei. Ein bisserl mehr hab ich gesehen als ursprünglich gedacht.

So ging es am Mittwoch mit einem kleinen Boot die Küste entlang südwärts, am Donnerstag gab es einen Tagesausflug nach Palma. Der Freitag Vormittag gehörte dem lokalen Wochenmarkt.

Mittwoch: Glass Bottom Catamaran

Die Küste entlang ging es auf in Richtung Süden, eine "Küstenrundfahrt" für 22€. Viel Küste, wenig Strand und wenn Strand dann gab es den garniert mit jeder Menge Hotelburgen (Calar Milor zum Beispiel). Aussichten bei schönem Wetter sind echt toll, zusätzlich konnte man auch "Unterwasseraufnahmen" machen. Die Galerien sind unterhalb des heutigen Eintrages verlinkt.

Danach noch ein Ausflug durch Cala Ratjada inklusive Besuch eines Lebensmittelmarktes mit dem ungewöhnlichen Namen "LIDL". ;) Dort ersteigerte ich mir für schlappe 23 Eurönchen ein Schinkenfuss...  - Ok, echter Iberico kostet das dreifache, aber wenn ein Schinken auf der Zunge nicht liefern kann, dann wird er bei mir zum Bacon. Aber ich denke schon das dieses Gitarrengrosse Gebilde etwas gutes sein wird. Geprüft wird erst daheim. Will den jetzt und hier noch nicht auspacken...

Palma calling

Der Donnerstag gehörte der Hauptstadt Palma. Mit einem befreundeten Päärchen ging es nach Palma. Dort mal am Hafen vorbeigeschaut, zzgl Shoppingtour in der Altstadt. Enge Gassen, Atmosphäre pur. Abschluss dann noch mit einem kleinen Taco bei Taco Bell und dann verabschiedete sich die Hauptstdt zur Abreise mit einem Regenguss.


Wochenmarkt Cala Rajada

Der Freitag dann gehörte dann dem Freitagsmarkt. Tolle Früchte, tolle Stände mit allerlei Zeugs, wobei mir ein Stand im Gedächtnis bleiben wird: Ein Stand voll mit verschiedenstem Käse, Iberico Schinken und Wurst. Dazu eine ganz liebe Verkäuferin (Gracias Marcarena ) dahinter... man durfte von allen möglichen Sorten kosten. So landeten 2 Salamis und ein Schinken in meiner Einkaufstüte. Dazu noch eine Tüte kleiner aber zuckersüsser Orangen für einen deutschen €uro und der Einkauf hatte sich echt gelohnt... neues Schuhwerk, neue Geldbörse... hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Auch sind die Händler hier sehr häufig mit sehr guten deutschen Sprachkenntnissen unterwegs, manche aber dafür auch mit dreistem Verhalten unterwegs. So hatte mir einer der Händler versucht, die von mir besichtigte Ware von angeblich 49€ zum Schluss für nur 20 fast zu ""schenken". Ein anderer, mit weniger deutsch und rudimentären Deutschkenntnisse bot mir das gleiche von 25 runtergehandelt auf 15€ an. Gekauft. Immer erst mal eine Runde drehen und "Preise sichten", dann sind Schnäppchen auf jeden Fall drin.

2 Tage stehen noch an, bevor es am Montag Abend wieder zurück in die Heimat geht.

Nach dem Urlaub werden die beiden Galerien noch mal upgedated und die Bilder sortiert.

Hier nun der Link zur zweiten Galerie: Mallorca 2019 Part II

 

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Urlaub ist mal wieder angesagt

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Was fällt im Urwald vom Baum? Urlaub! Jawoll: Urlaub ist angesagt. Ich bin jetzt schon seit 14 Monaten am Flughafen Frankfurt im,Einsatz. Klar hatte ich auch schon letztes Jahr Urlaub. Diesen hab ich aber in Balkonien verbracht. Nun aber sitze ich hier im Hotelzimmer in Cala Ratjada und lass mir am frühen Abend die Sonne ins Gesicht scheinen.

Über ein Internetportal ging es dann am gestrigen Montag mit der LH nach PMI. Zwei Premieren auf einmal. Mein erster Flug mit LH seit gefühlten Ewigkeiten. Irgendwann in den 70er / 80er Jahren des letzten Jahrhunderts betrat ich zum letzten Mal eine Lufthansa Maschine. Nun, für dieses Angebot war dieser Flug echt ok. Auch wenn ich lieber LTU, dba, niki oder airberlin geflogen wäre. Egal. Überlebt ;). Zweite Premiere: Ich war in meinen 51 Jahren auf diesem Felsbrocken in der Galaxis noch nich auf dieser Insel hier. Lag auch wahrscheinlich daran dass es nervig ist, wenn morgens um halb vier Horden von Unter30 Passagieren mit Ghettoblastern und Kistenweise Bier auf dem Weg zum Ballermann am Schalter vor sich stehen hat.

Vorteil Anfang April: Es ist noch keine Saison, aber es laufen hier im Ort schon die Vorbereitungen auf den Ansturm. Viele Shops, Restaurants und Hotels sind derzeit noch im Winterschlaf, ab Mitte April soll hier dann wieder der Bär steppen.


Nun 14 Monate in Frankfurt, ich hab mich gut eingelebt, auch in der Firma die Abläufe verinnerlicht, auch im privaten Bereich sind viele Verbesserungen eingetreten, es läuft weit besser als ich es mir ursprünglich erträumt hatte.

Sportlich, meinem Hobby der Sportfotografie folgend, hab ich auch eine neue Heimat gefunden: Bei den Basketballern der Fraport Skyliners Frankfurt. Diese bespielen die erste Basketball Bundesliga, die "easycredit BBL" und mit ihrem Nachwuchsteam Fraport Skyliners Juniors die dritte Basketball Bundesliga "Barmer Basketball Bundesliga Pro B".

Nebenbei habe ich auch in Hanau ein Basketball Bundesliga Team gefunden, welche dieses Jahr leider aus der zweiten Bundesliga Pro A in die Pro B abgestiegen ist.

Interessante Verbindung zwischen dem Basketball Hanau und Düsseldorf.

Angefangen mit Basketball hat es bei mir über einen Pressekontakt zum damaligen Basketball Bundesliga Meister "Rhein-Energie Köln". Über diese bin ich auch bei den Bayer Giants Leverkusen gelandet. Als der Hauptsponsor der Giants den Stecker zog ging die Lizenz nach Düsseldorf und so traten die Giants Düsseldorf 2008 erstmals in der Basketball Bundesliga an. Leverkusen landete in der Regionalliga, ähnlich erging es den inzwischen als "Köln 99ers" agierenden Domstädtern,die 2009 durch eine Insolvenz von der Bundesliga Landkarte verschwanden und dann mit ihrer Nachwuchsmannschaft versuchten wieder nach oben zu kommen.

2013 wiederum haben sich die inzwischen als Düsseldorf Baskets spielenden Düsseldorfer sportlich für den Aufstieg in die erste Bundesliga qualifiziert. Finanziell jedoch konnten sie sich aufgrund seltsamer Vorgänge in der Geschäftsführerebene für keine der drei ersten Liga qualifizieren. So verblieb dann nur noch die "Nachwuchsmannschaft" der Giants Düsseldorf in einer der unterklassigen NRW Ligen. In den letzten Jahren kam es dann zu einem Dialog der Giants mit dem ART (Alter Rather Turnverein) Düsseldorf. Dieser gipfelte in einem Zusammenschluss beider Clubs, zu den ART Giants Düsseldorf. 

Bei dem Team in der Rheinmetropole geht es inzwischen positiv nach oben: Ab der kommenden Saison spielen die ART Giants wieder in der Pro B. Dort kann es womöglich zu einem Aufeinandertreffen zweier Brüder kommen: Sofern die von Jonas Jöske trainierten ART Giants in die Pro B Süd geschickt werden, trefffen sie dort auf das Team der Hanau WHite Wings um Mannschaftskapitän Till-Joscha Jönke, dem Bruder des Düsseldorfer Coaches. 

Beide Teams stehen bei mir neben den Skyliners hoch im Kurs. Die ART Giants als Nachfolger der (Gloria-Giants)(Giants) Düsseldorf (Baskets) und den Hanau White Wings als drittes Team quasi vor der Haustür. 

So hab ich nach endlich seit Sommer 2013 wieder hochklassigen Basketball vor der Linse. Und so komm ich gut über den Herbst und Winter, leider fühl ich mich bei den Löwen Frankfurt nicht so heimisch wie bei den Basketballern hier im Rhein-Main Gebiet. Evtl werde ich sogar die Giessen 46ers demnächst bzw in der kommenden Saison besuchen.

Jetzt aber heisst es erstmal ein paar Tage abschalten. Urlaub. Ohne Spiegelreflexkameras. Ohne Sport. Einfach draussen unterwegs, bisserl lecker serrano schinken knabbern, die eine oder andere Paella vernichten Fotos maximal mit dem Handy.

Und Urlauben. Ich werde in der Galerie via Smartphone in den nächsten Tagen auch ein paar Bilder hochladen, - den Link gibts wenige Zentimeter weiter unten.Beschreibungen zu den Bildern folgen in den nächsten Tagen. Bis dahin, bleibt so wie ich immer werden werden wollte... :)

Galerie : Mallorca 2019

 

 

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Der Tag der alles veränderte

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Es war der 15. August. Zweitausendsiebzehn. Also genau heute vor einem Jahr. Eigentlich ein Tag wie jeder andere. Ich hatte Dienst am Flughafen Düsseldorf. Morgens um 0345 die ersten Passagiere für NIKI bzw Airberlin abfertigen, später dann die DELTA nach Atlanta bis um 11:00 handeln. Doch als ich auf dem Heimweg diese "Eilmeldung des Spiegels" auf dem Handy vorfand, da verschlug es mir dann doch den Atem.

Airberlin meldet Insolvenz an.
Ich habe morgens noch die Airline abgefertigt, da kommste nach Hause und die Welt bricht irgendwie zusammen. Die Nachrichtensender waren nun wieder mittendrin in der Berichterstattung, es war das Thema der Woche. Ich war umso mehr erstaunt über die Hintergründe der Insolvenz, da der grosse Anteilseigner Etihad Airways noch im Frühjahr eine Unterstützung bis Ende 2018 SCHRIFTLICH zugesichert hatte. Um dann doch plötzlich den Stecker zu ziehen.

Die Frage die sich nun alle Kollegen am DUS stellten: Wie geht es weiter??? Was ist mit unseren Jobs? Nun, wir waren ja keine "Airberliner" - auch wenn es sich so anfühlte. Wir waren Dienstleister für AB und haben am grössten Drehkreuz der Airberlin eben diese abgefertigt. Ob in der Passage oder die Kollegen im OPS. Keiner wusste wie es nun weitergeht und wenn, wie lange. Unsicherheit machte sich breit, Informationen der Geschäftsleitung sollten uns beruhigen, gefühlt gab es aber mehr Krankmeldungen wie vorher. Und da mit der Insolvenz auch der Flugplan immer weiter zusammen gestrichen wurde, kam auch bald das Kurzarbeitsgeld noch ins Haus. 

Es war eine seltsame Zeit, viele Kollegen suchten das weite, einige verliessen den Flughafen, andere wechselten zu anderen Dienstleistern am DUS.

Auch Betriebsversammlungen folgten. Auf diesen wurde dann auch mehr vertröstet, als Sicherheit gewährleistet. Es war auch für die Geschäftsführung fast unmöglich eine adäquaten Ersatz für diesen Großkunden zu finden. Als AB dann am 27.10.18 den Flugbetrieb eingestellt hatte, gab es nur noch drei Airlines für uns zum abfertigen. Das machte sich am Monatsende dann auch auf dem Gehaltsscheck bemerkbar.

Meiner einer, am 27.10.2017 dem letzten Flugtag der ariberlin, vor der Airberlin Bombardier Dash8 Q400 (D-ABQC)



Politiker wie der CSU Mann Dobrindt und die SPD Frau Zypries faselten während der Zeit nach der Insolvenzanmeldung andauernd etwas von einem Nationalen Champion und meinten damit den Kranich. Das dies dieses Jahr den Kranich und sein Billigableger in gewisse Schwierigkeiten bringen sollte.... geschenkt. Die beiden haben sich bei all den "airberlinern" zur  "Persona non grata" degradiert. Ähnliches gilt für den damaligen AB Chef und Ex Lufthanseaten Winkelmann, der im Vergleich zu den vor dem nichts stehenden Mitarbeitern und Dienstleistern mit einem satten MillionenEuroPolster von Etihad ausgestattet wurde.

8000 airberliner standen vor dem Nichts. Dazu kommen aber noch die ganzen Dienstleister. Schauen wir mal rum: Passage, Ops, Cleaning, Catering, Lader sowie Jobs die auch nicht direkt an AB hingen. Gehen wir in Düsseldorf von einem Volumen von 2500 -  3000 Jobs aus. Etwas kleiner die Posten an den anderen Stationen: Berlin Tegel, München, Palma, etc.

Auch für mich kam diese Insolvenz mit grossen Änderungen daher. 
Wenn ich mal so zurückdenke. Vor einem Jahr , also am 20.08.2018 war ich mit einem Bekannten auf dem Weg zu einem Footballspiel in Frankfurt. Auf dem Weg dorthin verliessen wir die Autobahn am Offenbacher Kaiserlei Kreisel. Und fuhren an meiner alten Schule vorbei. Da machten wir kurz "stop" und ich bekam ein Erinnerungsfoto vor dem Gebäude. Was ich damals noch nicht ahnte... ich wohne nun wieder hier, und fahre fast täglich an dieser Schule mit der SBahn vorbei...

Auf einer Betriebsversammlung im Oktober 2017, als klar was das Airberlin am 27.10.17 den Flugbetrieb einstellen wird, hattte uns die Geschäftsführung über die Möglicheiten eines Wechsels innerhalb des Konzerns informiert. Da war die Schwesterstation in Düsseldorf, für viele Kollegen die erste Wahl. Aber auch die Stationen München und Frankfurt hatten Personalbedarf und würden Kollegen aufnehmen. Da ich ja schon einmal kurz in unserer Station am Flughafen München im Sommer 2016 aushelfen durfte, war dies eine mögliche und tolle Option. Nur ist leider der Wohnungsmarkt rund um sowie in München ein Desaster. Passenden Wohnraum finden und bekommen, das ist wirklich zweierlei. Und da war Frankfurt eine naheliegende Alternative. Noch dazu dass ich in der Region hier aufgewachsen bin. Es war an der Zeit einen Neustart zu wagen und das ganze sollte mit einer Luftveränderung einher gehen, so entschied ich mich dann für einen Probemonat in Frankfurt und danach sehr zügig da zu bleiben.

Nun ein Jahr nach diesem seltsamen 15.08.2017 bin ich wieder in Hessen zuhause. Und vermisse die airberlin. Auf der anderen Seite steht für mich der gelungene Neustart hier in der "kleinen hässlichen Schwester" von Frankfurt. Es ist nicht alles Gold was glänzt, aber ich habe hier das Gefühl, dass es die richtige Entscheidung war. Privat sowie beruflich. 

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