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Datenschutzerklärung

by ROC

Datenschutzerklärung

Jede gute Website braucht eine Datenschutzerklärung? Ok, dann machen Sie sich auf etwas gefasst.

Präambel

Artikel 12 der EU-Datenschutzgrundverordnung (kurz: DSGVO) fordert, dass ich Ihnen „in präziser, transparenter, verständlicher und leicht zugänglicher Form [und] in einer klaren und einfachen Sprache“ erkläre, was hier auf dieser Webseite geschieht. Da ich dabei nicht davon ausgehen darf, dass Sie fünf Jahre Informatik, Jura oder Raketeningenieurwesen studiert haben, soll ich hier also Klartext schreiben. Das mache ich doch gerne.

§1 Hosting

Diese Website wird offiziell gehostet von „mir". Meiner einer hat das Hosting ausgelagert an einen großen europäischen Hosting-Anbieter. Ich privat habe mit mir für diese Domain [christian-roth.de] (noch) keinen schriftlichen Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen, ich habe mir aber im Innenverhältnis mündlich versichert, dass ich (als Webseitenbetreiber) meine (privaten) Hosting-Daten immer sehr gewissenhaft behandeln werde.

§2 Google Analytics und sonstiges Tracking

Diese Website nutzt Google Analytics und auch die Standard-Wordpress/Joomla-Statistiken. Oh Mein Gott! Ihre Zugriffe auf diese Website werden sicherlich auch in den USA gespeichert. Und es kommt noch schlimmer: auch mit Google habe ich noch keinen Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen. Wieso? Der Google-Standard-AV-Vertrag hat 18 Seiten, muss in doppelter Ausfertigung nach Irland geschickt werden und legt mir nahe, meine sonstigen Anmerkungen zum Vertrag postalisch nach London zu senden. Hier können Sie den Vertrag mal nachlesen. Und es kommt noch besser: würde ich die Buchstaben der Datenschutzgrundverordnung wörtlich auslegen, z.B. Artikel 28 Abs. 3 (h), müsste ich persönlich meine Auftragsverarbeiter gelegentlich besuchen und überprüfen, ob die das alles richtig machen. Also ganz praktisch: ich fahre zum Google Rechenzentrum, klingele an der Pforte und sage dann: „Hallo, hier ist Ihr Auftraggeber, der fotohoschi aus na sie wissen schon. Ich wollte mal gucken, ob Sie auch wirklich alles richtig machen.“ Alles klar?!

§3 Weitere Plugins

Sie haben noch nicht genug? Ok, dann weiter. Diese Website nutzt ein paar Plugins. Diese Plugins machen allerhand: ein paar beschleunigen die Website, ein anderes sorgt für schöne Optik, Fußnoten, Social Sharing Buttons, E-Mailalerts, Fotogalerie oder besonders schöne Sitemaps, die dazu führen, dass Sie diese Website überhaupt finden konnten. Wie dem auch sei: nahezu jedes dieser Plugins sendet am langen Ende Ihre IP-Adresse an die Server, die benötigt werden, damit Sie hier eine hübsche Website sehen können. Habe ich mit jedem dieser Plugin-Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag? Na, was meinen Sie? Ich verrate es Ihnen: Nein! Und warum? Weil auch das völliger Quatsch ist. Oder wollen Sie mir jetzt ernsthaft nahelegen, ich solle auf meiner privaten, von mir selbst bezahlten und völlig werbefrei gehaltenen Webseite, die ich in meiner Freizeit mit viel Liebe bestücke, nun wirklich losgehen und zu jedem Plugin was ich hier nutzen will einen umfangreichen Auftragsverarbeitungsvertrag abschließen? Ich sage Ihnen was: wenn Sie nicht wollen, dass meine Website Ihre IP-Adresse weitergibt, dann kommen Sie doch einfach nicht hier her.

§4 Kontaktaufnahme

Nun zur Kontaktaufnahme: Falls Sie mir eine E-Mail senden, müssen Sie damit leben, dass ich Daten von Ihnen erhalte. Ich sehe dann Ihre E-Mailadresse, eventuell auch Ihre IP-Adresse und wenn ich mir richtig Mühe gebe und den X-Header Ihrer E-Mail händisch auswerte, kann ich eventuell sogar sehen, wie der Computer heißt, von dem aus Sie die Nachricht geschrieben haben. Das ist keine Zauberei oder Hackerkunst, sondern ein Internet-Standard. Wer den lesen kann, kommt an diese Daten. Das ist technisch bedingt – und schon seit vielen Jahren so. Falls Sie mir ungefragt Ihre Daten zusenden, dürfen Sie davon ausgehen, dass ich Ihre E-Mail genauso gut oder schlecht behüte wie alle meine übrigen E-Mails auch. Sollten Sie sich irgendwann mal überlegen, dass ich die von Ihnen ungefragt zugesandte E-Mail löschen soll, dürfen Sie mich höflich darum bitten – versprechen tue ich aber nichts. Auch hier gilt: wenn Sie damit nicht leben können, senden Sie mir bitte keine E-Mail zu.

§5 Kommentare

Weiter im Text: Thema Blogposts. Sie können hier gerne einzelne Meldungen kommentieren. Aber erneut gilt auch hier: Sie müssen davon ausgehen, dass ein paar Daten über Sie erfasst werden. Die IP-Adresse, der Name und die Mailadresse. Immerhin: beim Namen und der Mailadresse können Sie mit Pseudonymen arbeiten – oder einfach lügen, das ist okay für mich. Bei der IP-Adresse wird es etwas schwieriger – aber hey, wenn die Ihnen zu privat ist, nutzen Sie doch TOR oder einen Proxy. Once again: Love it or leave it.

§6 Cookies

Sie wissen was ein Cookie ist? Nein? Ok, das können Sie hier nachlesen. Manche Menschen haben Angst vor Cookies, weil sie glauben, dass man damit herausbekommen kann, ob sie (diese Menschen mit der Angst) gestern Abend auf einer Porno-Seite waren oder sich insgeheim für satanistische Nazischergenmusik interessieren. Deswegen möchte kaum jemand, dass eine Website Cookies speichert. De facto ist es aber so, dass Websites ohne Cookies heute kaum noch funktionieren. Und so lange nur First-Party-Cookies eingesetzt werden, ist das mit dem Tracking der Nazi-Porno-Seiten nicht möglich. Diese Website nutzt bestimmt auch Cookies – allerdings nur die „guten“ First-Party-Cookies. Third-Party-Cookies habe ich zumindest nicht bewusst in diese Website integriert.

§7 Abmahnungen

Bevor Sie mich wegen eventuell fehlender, unvollständiger oder nicht ausreichend durchdrungener Aspekte der DSGVO abmahnen, berücksichtigen Sie bitte die Worte der zur Einführung der Verordnung zuständigen EU-Justizkommissarin Věra Jourová. Die sagte in einem Interview mit der ZEIT wörtlich: „Es geht [bei der DSGVO] um gesunden Menschenverstand und Verhältnismäßigkeit. Wenn Ihnen jemand eine E-Mail schreibt und Ihnen zugesteht, dass Sie seine Daten verwenden dürfen, dann ist doch klar, dass er Ihnen eine Einwilligung erteilt. Im Übrigen sanktionieren die Datenschutzbeauftragten nicht nur, sondern beraten auch. Meine Prognose ist, dass sich die Behörden auf die Anbieter konzentrieren, die den größten Schaden verursachen können, die die meisten Daten verarbeiten.“

Darüber hinaus verweise ich hier auch gerne auf eine Aussage des deutschen „Vaters“ der DSGVO, Jan Philipp Albrecht. Er schreibt in seinem Blog wörtlich: „Was hingegen nicht eintreten wird, ist dass […] die Aufsichtsbehörden und irgendwelche Abmahnanwälte plötzlich eine ganz andere Gangart gegenüber all den kleinen Unternehmen, Einzelunternehmern, Vereinen und Bloggern einlegen werden.“ Sie dürfen davon ausgehen, dass ich beiden Akteuren im Falle einer Abmahnung hiervon berichten werde.

§8 Schlussbestimmungen

Last but not least: Ich sehe mich als Teil der Hackerszene und habe eine positive Grundhaltung zum Thema Datenschutz. Auch bin ich schon seit dem letzten Jahrtausen online. Zu einer Zeit als der deutsche Fussballmeister nicht nur aus München kam. Das Thema liegt mir wirklich am Herzen. Wenn ich dann allerdings sehe, mit welcher handwerklichen Qualität die Datenschutzgrundverordnung in Deutschland ausgerollt wurde, komme ich als politisch interessierte Privatperson zu dem Schluss, dass ich nicht über jedes Stöckchen springen will und kann, was der Gesetzgeber mir hier hin hält. Wenn Sie gerne ordentliche Datenschutzerklärungen von mir lesen wollen, besuchen Sie bitte meine geschäftlichen Websites – dort läuft alles nach Vorschrift.

Copyleft: Wer diese Datenschutzbestimmung abwandeln, recyclen oder kopieren will, darf das gerne machen – auch ohne Quellenangabe und von mir aus auch kommerziell. 

About me

by ROC

Geboren im letzten Jahrtausend... in der Landeshauptstadt des Freistaates Bayern. Die Jugend in Hessen verbracht, danach nach kurzem Return nach München via Sachsen und Niedersachsen Im Herbst 1997 in Nordrhein Westfalen gelandet. Dort die letzten 20 Jahre verbracht. Den American Football lieben gelernt, die Liebe zum Eishockey wieder gefunden und vor allem das Hobby "Sportfotografie" entdeckt. 

Dazu 2013 Vater einer wunderbaren Tochter geworden, die nach der Trennung von der Mutter im November 2015 bei eben jener im Düsseldorfer Osten aufwächst.

Seit 2014 war ich zusätzlich am Flughafen Düsseldorf beruflich tätig, habe dort die "airberlin" mit abfertigen dürfen. Wie es inzwischen jeder weiss, ist diese wundervolle Airline seit dem 27.Oktober 2017 nicht mehr in der Luft. Die Konsequenz davon brachte mir einen erneuten Umzug nahe, diesmal ging es von NRW nach etwa knapp 20 Jahren zurück nach Hessen. Vom Flughafen Düsseldorf zum Frankfurter Flughafen.

Hier werde ich in Zukunft bisserl aus meinem Leben schreiben, vielleicht auch mal meine Meinung zu verschiedenen Dingen äussern, seien es Geschehnisse irgendwo in der Welt, sei es eine neu erworbene Hard oder Software oder sonst irgendwas von Bedeutung.

Von daher: Erwartet nicht zuviel, ich weiss selbst noch nicht in welche Richtung das hier gehen wird.

Meine Fotos wird es in Zukunft auf www.flixpix.de zu sehen geben, sowie natürlich auch auf www.american-sports.info :)

 

Meiner einer bei der Football Weltmeisterschaft 2011 im Wiener Ernst Happel Stadion. Foto: Archiv

Hobbys: 

  • mein Job am Flughafen
  • Fotos machen beim American Football, Eishockey, Basketball
  • SEGA Dreamcast spielen... (alt aber einfach immer noch mega)
  • 80er Mucke rocken
  • mein Heimkino

Wichtigste Menschen:

  • meine Tochter
  • meine Eltern

Lieblingsschauspieler:

  • Kate Beckinsale ❤
  • Charlize Theron 
  • Al Pacino
  • Jeff Goldblum

Lieblingsmusiker/Bands

  • Foreigner
  • Jeff Lynne´s Electric Light Orchestra
  • Roger Hodgson / Supertramp
  • Barclay James Harvest
  • REO Speedwagon
  • Kylie Minogue

Lieblings TV Serien

  • Space 1999 (Mondbasis Alpha)
  • Battlestar Galactica (Klassik und Neuauflage)
  • Stargate Atlantis
  • Star Trek Enterprise
  • Star Trek TOS
  • Star Trek TNG (aber nur die letzten 3 Seasons
  • Star Trek Voyager

Kinofilme bzw Blu Ray

  • Avatar
  • Tron Legacy
  • Star Trek Alle TOS , TNG Filme
  • Star Wars Saga
  • Underworld
  • Serendepity

Fussball:

  • TSV 1860 München

Footballteams

  • Rhein Fire NFL Europa (leider seit 2007 Geschichte)
  • Mönchengladbach Mavericks GFL (leider seit 2011 Geschichte)
  • Baltimore Ravens NFL
  • NewYorker Lions Braunschweig GFL Nord
  • Samsung Universe Frankfurt GFL Süd
  • Munich Cowboys GFL Süd
  • Miami Dolphins NFL

Eishockey:

  • Düsseldorfer EG
  • Detroit Red Wings

Lieblingsgetränk: 

  • Pepsi Max
  • Pepsi Max Cherry

Lieblinsfutter:

  • Münchener Schweinsbraten mit Semmelknödel
  • Orig. Wiener Schnitzel
  • mein selbstgemachtes Rindsgulasch
  • Käsespätzle

Impressum

by ROC

Autor und Fotomensch:
Christian Roth
Groß-Hasenbach-Str.52
63065 Offenbach a.M.
Tel.: 0170/9893759
This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Dieses wundervolle, alberne, wie auch sinnlose, absolut kommerzfreie also nicht kommerzielle Blog wird von jemand betrieben, der vom Bloggen soviel Ahnung hat wie ne Kuh vom Eierlegen.
Ich weiss aber dass es da draussen irgendwo irgendwelche "verhaltensoriginelle" Menschen gibt, die sich meine Texte zu nem bisserl Popcorn geben.
Was Euch oder auch mich hier erwartet, weiss ich noch nicht so genau. 

Ich hatte September 2016 das erste mal "Gedingst", also "Gebloggt", bei meinem 10 tätigen dienstbedingten Aufenthalt am wundervollen Flughafen München.
Leider ist diese Geschichte offline, da ich die Texte nicht gespeichtert hatte und mein Server zwischenzeitlich gecrasht ist: alles weg. Hab nur noch die Bilder... blöd... diesmal versuch ich es etwas besser zu machen.

Nebenbei werde ich auch bestimmt über neue technische Erungenschaften berichten. Was halt so an Erfahrungen reinkommt. Sei es in Sachen neue Hard oder auch Software oder irgendwelche Erlebnisse, Foodporn, Reisen oder was auch immer.

Alle Berichte sind frei Schnauze verfasst, Beleidigungen gezielt formuliert, der Rechtsweg geht an der zweiten Ampel links ab. Die Fotos im Blog stammen aus einer meiner Kameras oder einem meiner zahllosen Handys. Die Nutzung der Bilder ist nur für diesen Blog sowie den angeschlossene Gesichtsbuchaccount gedacht.
Sollte jemand auf die Idee kommen, meine Bilder irgendwie für andere Zwecke ungefragt zu verwenden ohne mich vorher dazu um eine Genehmigung zu bitten der bekommt einen Brief von jemanden, der dafür sorgt, das ich da meine Ruhe hab, das meine Bilder nicht zweckentfremdet werden und etwas Geld in meine Brieftasche fliesst. Wer fragt: Ein "Nein" hat man, ein "Ja" kann man kriegen, das ist günstiger als wenn irgendwann irgendwelche Briefe eines Anwalts im Briefkasten liegen. 
Sollte ich widerum ein Bild benutzt haben, dass jemanden gehört und derjenige damit nicht einverstanden ist, sein Werk hier zu entdecken, kurze email genügt und schwupps nehm ich das Werk raus! Versprochen!

Falls sich jemand auf den Schlips getreten fühlte, beim lesen eines Artikels dieses Blogs und der Blblblblbutdruck steigt, melde man sich bei mir, dann kann ich da auch was ändern.

AirBerlin: Danke für die letzten Jahre.

by ROC

Das Thema Air Berlin geht seit dem 15.08.2017 steil durch die Medien. An diesem Tage hat der rotweisse Flugbetrieb einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Berlin eingereicht. Was danach alles geschah, auch unter Beteiligung der Politik und Unternehmen wie Lufthansa/Eurowings, das Bieter Gezerre, all das will ich hier nicht nochmal nachreichen.

Waren es vor Jahren noch die Schleckerfrauen die unter einer Insolvenz leiden durften, sind nun die "Airberliner" dran. Und diese werden von Lufthansa / Eurowings nicht im Sinne eines Betriebsübergangs übernommen. Zu welchen Bedingungen die Kollegen aus der Kabine nun bei Eurowings Deutschland oder der Billigschwester Eurowings Europe in Österreich unterkommen, dazu fehlen mir einfach alle Informationen.

Noch härter trifft es die "Agenten". Ein ehemaliger Kollege, hat sich via Facebook entsprechend geäussert. Ich habe mir mal die Freiheit genommen, seinen Artikel hier reinzupacken. Bitte schön. Das Wort hat nun Ibrahim Er Rahhaoui:


Die vergessenen Agenten

Sie sind überall, nur nicht sichtbar. Eine Abfertigung ohne „Agenten“ wäre in der deutschen Luftfahrt undenkbar. Check-in Agenten, Rampagenten, Operators, Dokumentenprüfer, Caterer, Cleaner, Sicherheitspersonal, Servicekräfte für bedürftige Passagiere, alle diese waren als Agenten für die Air Berlin beschäftigt. Jedoch nicht bei der Air Berlin. Ein feiner Unterschied mit gravierenden Folgen. Sogar Flugbegleiter in denselben Uniformen wie das Stammpersonal der Airline wurden „outgesourct“ um Kosten einzusparen. Für den gewöhnlichen Fluggast zu komplex um es zu verstehen. Legale und gewollte Verschleierung! Kein Einzelfall in der Luftfahrt. Sie haben so gute und authentische Dienste geleistet, dass es nicht mal den meisten Passagieren aufgefallen ist, dass die Agenten im Auftrag der Airline standen.

Nun wurde Air Berlin beerdigt und rund 8000 ehemalige Beschäftige sind größtenteils orientierungslos auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Tragisch, unmoralisch und unwürdig!

Doch es gibt auch eine weitere tragische Geschichte hinter der Geschichte, nur kaum jemand nimmt Notiz davon. Mehrere tausend Menschen in unserem Land stehen gerade vor einer ungewissen und existenzbedrohenden Zukunft. Nicht wenige (Sub-)Unternehmen hatten die Air Berlin als einzigen Großkunden, und hingen somit de facto schon immer am Tropf der insolventen Fluglinien.

Doch spätestens seit dem 27.10.17 ist diese finanzielle Nabelschnur gekappt. Die genaue Zahl der Betroffenen lässt sich bundesweit nicht wirklich ermitteln, da große Teile der Abfertigung aus Gründen von Kosteneinsparungen „outgesourct“ wurden. Es konnte daher vorkommen, dass ein Subunternehmen auf Mitarbeiter von Leihfirmen zurückgreifen musste, um den hohen Bedarf an Fluggastaufkommen in der Saison zu decken.

Es gibt nichts Schlimmeres für einen Menschen als die Ungewissheit. Sie zerstört von innen, raubt Mut, Hoffnung und Lebensfreude. Ich kenne sie höchstpersönlich! Wundervolle und ehrgeizige Menschen, Mütter, Väter, Alleinerziehende, Witwer, Studenten oder einfach nur Agenten die ihren Job lieben, und nun nicht mehr weiter wissen, weil sie keine Antworten auf ihre Fragen

erhalten. Niemand fühlt sich für sie zuständig. Sie standen buchstäblich im Schatten der Berichterstattung über die zweitgrößte Airline Deutschlands. Die medialen Spotlichter konzentrierten sich zunehmend auf das Firmen-Logo: AB. Niemand schaute einfach hinter dem Vorhang... Für die Agenten, der größte Verrat an ihrer Tätigkeit.


Nun danke für diesen Artikel lieber Ibrahim, damit ist so ziemlich alles gesagt. Ich bin seit März 2014 am Flughafen im Einsatz, weiss daher sehr genau wie viel Leidenschaft und Identifikation mit die Kollegen in Sachen Airberlin an den Tage legten. Allein die Leere am Airport, die durch den Wegfall der Ablüge leeren Flugsteige vor allem das Terminal B und morgens gegen 10:0 das Terminal C am Flughafen Düsseldorf lassen erahnen wie das trifft. 

Ich habe nun nur dreieinhalbjahre AB abfertigen dürfen. Erlebt hatte ich sie vorher schon als Passagier. Geflogen bin ich vielfach mit LTU, dba und eben AB.
Es fühlt sich an als wäre ein guter Bekannter gestorben. Ruhe in Frieden liebe AB. Und alles gute an die Kollegen aus der Luft und vom Boden!